eSport Wetten

eSport wird von Jahr zu Jahr populärer. Längst ist das professionelle Computerspielen schon längst keine Subkultur mehr. eSport ist Salonfähig geworden. Millionen begeisterter Fans verfolgen spannende Turniere der Spiele LoL, Dota2, Counter-Strike Go oder Hearthstone (die populärsten eSport Spiele). Längst hat die Industrie den eSport als Interessanten Werbepartner entdeckt. Große Unternehmen wie Microsoft oder der Hardware Hersteller Logitec investieren Millionen in den neuen Markt. League of Legends wurde jüngst in den USA als Sportart anerkannt. Die Preisgelder der internationale Turniere bewegen sich im einstelligen Millionen Bereich. So verwundert es nicht, dass auch gruße Wettanbieter diesen Markt für sich entdeckt haben. Aktuell kann man auf sogar im eSport Wetten abschließen.

Weiterlesen

E-Sport-Europameisterschaften im Anmarsch

Elektronischer Sport (E-Sport), das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- und Videospielen, gewinnt in Europa zunehmend an Bedeutung. Während heimische E-Sportler noch vor wenigen Jahren neidisch nach den USA oder Südkorea blickten, hat sich mittlerweile auch hierzulande eine bemerkenswert gut organisierte und professionelle Szene herausgebildet. Bestes Beispiel hierfür sind die ASUS European Nations Championships (ENC) http://www.esl.eu/enc , die gewissermaßen eine Art Europameisterschaft der Computerspieler darstellen und am 4. Juni 2010 in Wien bzw. am 26. Juni in Berlin einen offiziellen Tourstopp einlegen.

„Seit dem Aufkommen der ersten Competition-Spiele im Jahr 1996 hat sich der E-Sport-Bereich kontinuierlich weiterentwickelt. Events wie die ENC eignen sich sehr gut dazu, der Öffentlichkeit vor Augen zu führen, welchen Stellenwert das Thema Games inzwischen im Leben der Menschen bekommen hat“, erklärt Christoph Zenk, Leiter des Medienboards beim eSport Verband Österreich (esvö) http://www.esvoe.at , im pressetext-Interview. Obwohl E-Sport noch ein recht junges Phänomen sei, würden die Gamer-Wettbewerbe mittlerweile zunehmend Anerkennung in Gesellschaft und Politik finden.

Österreich als Vorreiter

Dass die österreichische Hauptstadt zu einem von insgesamt fünf Tourstopps der ENC auserkoren worden ist, sei auch Ausdruck für den hohen Entwicklungsgrad der heimischen Szene. „In anderen europäischen Ländern haben sich zwar auch bereits eigene Verbandsstrukturen herausgebildet. Österreich ist aber das einzige Land Europas, in dem ein E-Sport-Verband offiziell vom Staat gefördert wird“, betont Zenk. Insofern komme der Alpenrepublik durchaus eine gewisse Vorreiterrolle zu.

„Was das Niveau betrifft, auf dem E-Sport betrieben wird, ist man aber in Deutschland schon etwas weiter als in Österreich“, räumt Zenk ein. Internationaler Spitzenreiter in dieser Hinsicht bleibt weiterhin Südkorea, wo E-Sportler bereits regelrecht als Stars verehrt werden. „Bei einem jährlichen Einkommen von 200.000 bis 300.000 Dollar wird schnell deutlich, welche Bedeutung dem Thema in diesem Land zukommt“, merkt Zenk an.

Freier Eintritt und Livestream im Web

Austragungsort des ENC-Events ist das SCS-Multiplex (Top 13) in Vösendorf bei Wien. Gaming-Fans erwarten dort ausgewählte Partien der Gruppenphase des Computerspielwettbewerbs, die auf einer Kinoleinwand übertragen und live moderiert werden. Österreichische Teams treten dabei in den Disziplinen „FIFA“ und „Counter-Strike 1.6“ gegen eine Auswahl internationaler Gruppengegner an. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Wer nicht selbst vor Ort sei kann, hat die Möglichkeit, die Spiele auf ESL TV http://www.esl.eu/alpen/enc , dem Streaming-Sender der Electronic Sports League (ESL), live mitzuverfolgen.

Weiterlesen

„eSport ist eine Sportart wie jede andere“

Elektronischer Sport (eSport), das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- und Videospielen, ist mittlerweile auch in Europa stark im Kommen. Wie weit die Szene hierzulande bereits in ihrer Entwicklung fortgeschritten ist, zeigte sich am vergangenen Wochenende im Wiener Gasometer beim achten Finale der Electronic Sports League (ESL) Pro Series. Bei der zweitägigen Veranstaltung, die eine Art Endrunde der österreichisch-schweizerischen eSport-Bundesliga darstellt, trafen sich mehr als 1.900 Gaming-Fans, um den Titel „Alpenmeister“ und Preisgelder in der Höhe von insgesamt 15.000 Euro zu vergeben. „Seit dem Aufkommen der ersten Competition-Spiele im Jahr 1996 hat sich der eSport-Bereich kontinuierlich weiterentwickelt. Events wie ESL Pro Series Finals eignen sich sehr gut dazu, der Öffentlichkeit vor Augen zu führen, welchen Stellenwert das Thema Games inzwischen im Leben der Menschen bekommen hat“, erklärt Christoph Zenk, Leiter des Medienboards beim eSport Verband Österreich (esvö) im pressetext-Interview.

Obwohl eSport noch ein recht junges Phänomen sei, würde man mittlerweile deutlich merken, dass die Gamer-Wettbewerbe zunehmend Anerkennung in Gesellschaft und Politik finden. „eSport ist eine Sportartart wie jede andere, die hartes Training, Disziplin, Teamfähigkeit und Konzentration verlangt. Dass sich in puncto offizieller Anerkennung als Sportart auch hierzulande etwas tut, beweist der Umstand, dass der esvö in Österreich mittlerweile auch öffentlich gefördert wird“, stellt Zenk fest. Um derartige Events wie die ESL Pro Series über die Bühne bringen zu können, sei man aber dennoch auf die Unterstützung zusätzlicher Sponsoren angewiesen. „Eine Veranstaltung dieser Größenordnung wäre ohne die langjährigen Sponsoren ASUS und Intel nicht möglich“, räumt Zenk ein. Im Endeffekt würden aber beide Seiten von der Kooperation profitieren. „eSportler sind besonders sorgfältig, was die Auswahl ihrer Hardware betrifft. Dadurch, dass wir für solche Events unser Equipment zur Verfügung stellen, unterziehen wir es gleichzeitig einem ausgiebigen Belastungstest“, erläutert Thomas Hartl, Country Manager Austria bei ASUS  gegenüber pressetext.

International betrachtet sei laut Zenk in Europa aber noch einiges an Aufklärungsarbeit notwendig, um der Öffentlichkeit klar zu machen, dass Video- und Computerspiele heute in vielen Fällen bereits mehr sind als ein bloßer Hobby-Zeitvertreib. „Was das Niveau betrifft, auf dem eSport betrieben wird, ist man in Deutschland schon etwas weiter als in Österreich. Eindeutiger Spitzenreiter in dieser Hinsicht bleibt weiterhin Südkorea“, meint Zenk. Während etwa hierzulande lediglich wenige eSportler existieren würden, die ausschließlich von dieser Tätigkeit leben könnten, würden ihre Kollegen in Südkorea bereits als Stars gefeiert. „Politiker lassen sich dort sogar gerne mit erfolgreichen Gamern fotografieren, um das eigene Image aufzubessern. Bei einem jährlichen Einkommen von 200.000 bis 300.000 Dollar wird zudem schnell deutlich, welche Bedeutung dem eSport in diesem Land zukommt“, merkt Zenk an. Das aktuelle Ausmaß der österreichischen Szene beziffert der esvö-Sprecher mit 35.000 aktiven ESL-Mitgliedern. „Pro Jahr verzeichnen wir einen Zuwachs von 3.000 bis 4.000 eSportlern“, so Zenk abschließend.

Offizielle Disziplinen der achten ESL Pro Series Finals waren die Ego-Shooter „Counter-Strike 1.6“, „Counter-Strike: Source“ und das Fußballspiel „FIFA09“. Auf einem eigens von Blizzard zur Verfügung gestellten Server konnten zudem sechs Teams des Online-Rollenspiels „World of Warcraft“ gegeneinander antreten. Als Sieger in der Disziplin konnte sich das Team „plan-B“ über 3.000 Euro Preisgeld freuen. Bei Counter-Strike: Source räumten hingegen die Gamer von „You don’t know me“ 3.000 Euro ab. In der Kategorie FIFA09 landete mit Mario „mario“ Viska der Titelverteidiger auf Platz eins, der mit 1.000 Euro dotiert war. (Ende)

 

(Quelle: pressetext)

Weiterlesen