BioShock Infinite

Lernen Sie die Personen des Games kennen:
Elizabeth, ähnlich einer im Turm gefangenen Prinzessin, jedoch mit übernatürlichen Kräften; wird in der utopischen, schwebenden Stadt Columbia gefangengehalten und von einem riesigen Vogel bewacht.
Booker DeWitt muss nach verlorener Wette eine Mission erfüllen: Elizabeth, die aus der göttlichen Stadt stammt, zu retten.

Atemberaubende Story mit super Musik
Unvergesslichen, mit atemberaubender Geschichte und verrückten Schießereien: BioShock Infinite verspricht viel Spielspaß. Wie auch im ersten BioShock Game beginnt die Story in einem Leuchtturm, der diesmal jedoch nicht im Meer versinkt, sondern in die Höhen der Stadt Columbia aufsteigt. Hier lebt eine schwächliche Gesellschaft der Amerika anfangs des 19. Jahrhunderts, gegründet von Comstock, dem Propheten. Als Retter lässt er sich mit einer rassistischen Religion vergöttern; seine Anhänger nennen sich „Gründer“. Selbst die Fabrik von Jeremiah Fink, wo fast alles von Columbia hergestellt wird, ist teuflisch.
Auf der anderen Seite steht die extremistische Rebellengruppe von Vox Populi gegenüber. Hier haben die Game-Designer den seltenen Versuch gewagt, rassistische und religiöse Probleme zum Kernpunkt des Spieles zu machen. Bereits nach kurzer Zeit kann man feststellen, dass es sich hier nicht um ein gewöhnliches Spiel handelt, sondern spirituell angehaucht ist. Eine exzellente Musik begleitet die Geschichte; gewählt wurden u.a. Remakes von REM, Beach Boys, Cindy Lauper und CCR.

Übrigens: Die Automaten sind mit Miniguns bestückt; Kraftgetränke und Supermenschen tauchen auf, bei Kopf oder Zahl muss man sich entscheiden, schießen, springen oder verschwinden. Teilweise mysteriös-humorvoll, selbst Elizabeth kann sichtbar ihre Gesichtsmine verziehen, je nach Situation. Allerdings besitzt Elizabeth die Gabe, Zeit und Raum zu verändern, kann somit in brenzligen Situationen Maschinen, Waffen oder Medikamente herbeischaffen.

Um Fortschritte speichern zu können, muss man erst einmal einen Checkpoint erreichen. Interagieren Sie mit der Stadt, treffen Sie moralische Entscheidungen, kommen Sie vom Weg ab, handeln Sie logisch. Nach und nach kreiert sich das faszinierende Geheimnis der komplexen, fesselnden Story, bei der Elizabeth immer wieder Zeitfenster für alternative Realitäten schafft. Jedoch wird das Ende nicht offen bleiben, auch wenn die Spieler Fehler machen; zum Schluss lässt sich alles lösen, etwa wie ein Meisterwerk, jedoch mit Margen für eigene Interpretationen und Theorien.

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